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Montag, 24. November 2008

Die Wahrheit in den Blondinenwitzen

Blondinenwitze gehören zu den beliebtesten Witzen. Sie übertreiben und sind daher sehr erfolgreich. Ist aber auch etwas Wahres dran? Mir fällt dazu folgendes ein:


Wenn man sich statt "Blondine" einfach einen "ansprechenden Menschen" vorstellt, den die Blondine offenbar repräsentieren soll, dann sagen uns die Psychologen ganz eindeutig, dass es diese Menschen im Leben leichter haben. Sie finden leichter einen Job, leichter einen Partner usw. 

Und die anderen? Die müssen sich mehr anstrengen, müssen besser sein, müssen mehr leisten, um denselben Erfolg zu haben.

Und das ist auch der Kern der Blondinenwitze: Jemand, der sich weniger anstrengen muss, um etwas zu erreichen, bildet die dazu notwendigen intellektuellen Fähigkeiten weniger gut aus.

In einer der letzten Folgen von "Wetten dass?" war Frau Van-der-Vaart zu Gast. Also mehr muss man dazu nicht sagen. Der personifizierte Blondinenwitz.

Und warum gibt es den Witz nicht auch für Männer, genderneutral sozusagen? Möglicherweise, weil Männer die Rolle gegenüber einer Frau gerne in der Eroberer-Rolle gesehen werden und das eben mit einer größeren Anstrengung verbunden ist. Vielleicht liegt hier auch der Urgrund der ungerechten Entlohnung für dieselbe Arbeit begraben.