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Mittwoch, 25. April 2012

Enteignung von Großgrundbesitz

Martin Balluch kritisiert unbeschränkten_Großgrundbesitz in Österreich und könnte sich vorstellen, dass zukünftige Piratenparteien diesen einschränken könnten.


"Nägel mit Köpfen" ja. Der Großgrundbesitz kann aber auch in einem größeren Kontext, dem "Besitz an sich" gesehen werden. Wohin unkontrollierte, kapitalistische Wirtschaft führt, erleben wir hautnah: Verarmung der Massen und unbegrenzter Reichtum Weniger. Für die unkontrollierte Verarmung der Massen haben wir eine Untergrenze durch die Mindestsicherung eingezogen aber gegen den unkontrollierten Zuwachs an Reichtum aber nicht. Die Kritik von Martin Balluch am Großgrundbesitz muss auch für Vermögen an sich gelten. Wie es ein Minimum-Einkommen gibt, sollte es auch ein Maximum-Einkommen geben. Es ist natürlich leichter, den Grundbesitz zu regulieren, da Boden keine Beine hat. Beim Vermögen ist man auf die Solidarität der Staaten angewiesen. Die Solidarität der Arbeiterklasse des vorigen Jahrhunderts sollte als Beispiel für die Solidarität der Staaten des 21. Jahrhunderts gelten. Diese Obergrenzen bedeuten nicht, dass man nicht reich sein dürfte aber es bedeutet, dass Dinge nicht in den Himmel wachsen (und dann durch Terror von dort symbolisch heruntergeholt werden müssen). Ein mehr systematischer Ansatz dazu ist in der Gemeinwohl-Ökonomie zu finden: https://www.facebook.com/groups/106772879363005/ oder http://www.gemeinwohl-oekonomie.org/