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Sonntag, 15. Juli 2012

GINI, der Geist der Ungleichheit

Wie sich das Vermögen und Einkommen in einem Land verteilt, beschreibt der GINI-Index. (Gini war ein italienischer Statistiker.) Wie das auf der Welt aussieht, zeigt eine Karte der Wikipedia (grün=gleichmäßg verteilt -> blau -> rot=ungleichmäig verteilt). Je mehr rot ein Land eingefärbt ist, desto mehr gilt: "wenige besitzen viel, viele besitzen wenig". (Quelle Wikipedia)
Gini-Koeffizient der Einkommensverteilung nach dem CIA World Factbook mit den Daten von 2009




Der Human Development Index (HDI) ist ein umfassender Wohlstandsindikator. In der folgenden Karte gilt: rot=arm, blau=reich (Quelle: Wikipedia)
HDI-Weltkarte mit Daten von 2011

Ich frage mich, ob und wie diese beiden Maßzahlen zusammenhängen und habe daher eine xy-Darstellung der beiden Indizes erstellt und eine Trendlinie eingezeichnet: Wer also die Wahl oder die Notwendigkeit hat, sich ein Land seiner Träume auszusuchen, kann wählen zwischen arm (unten) und reich (oben) sowie fair (links) und unfair (rechts). "Fair" und "Unfair" ist natürlich nur für diejenigen die richtige Diktion, die meinen, dass Reichtum keine Tugend ist sondern sich zufällig ergibt.
Zusammenhang zwischen GINI- und HDI-Index.
Diese Darstellung zeigt, dass europäische Länder etwa gleich wohlhabend sind wie die USA oder Hong Kong. Aber der Wohlstand verteilt sich in Europa besser über die Bevölkerung.

Das ist mein Kommentar zur Aussage von Terrence Boyd, dem Neo-Rapidler, der meint, das Land seiner Wahl wären die USA.