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Donnerstag, 17. Januar 2013

Wählen, aber richtig


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An die Jüngeren: Es ist Eure Zukunft und die Eurer Kinder. Geht zur Wahl und stimmt's für eine gut organisierte Katastrophentruppe. Wir sind nicht mehr im 19. Jahrhundert, wo jeder der Feind des Nachbarn war.

An alle Älteren: Versucht's einmal, den Jungen nicht ihre Welt vorherzubestimmen, wenn es nicht - wie bei Kleinkindern - unbedingt notwendig ist. Hoit's Euch z'ruck und bleibt's daham.

An die Madln: glaubt's net, das Euch des nix angeht. Wenn wir der allgemeinen Wehrpflicht zustimmen, dann kommt über kurz oder lang der verpflichtende Wehrdienst auch für Frauen. Das scheint bei der EU eine ausgemachte Sache der Genderpolitik zu sein. Geht's daher für Euch und für Eure Kinder zur Wahl.

An alle, die noch keinen Blick über unseren österreichischen Tellerrand geworfen haben: die Allgemeine Wehrpflicht ist europaweit ein Auslaufmodell. Sie taugt nicht für eventuelle reale Konflikte. Dazu braucht man heutzutage Spezialisten, wie überall sonst auch. Das ist mit einem sechsmonatigen, meist systemerhaltenden Dienst nicht getan. Kein Grundwehrdiener kann mit den heute nachgefragten Fertigkeiten in der Abwehr von (globalen) Bedrohungen umgehen.

Da also eine einzige eventuell diskussionswürdige aber eben nicht angebotene Variante, nämlich "9 Monate Dienst am Land" für alle (Frauen und Männer), nicht zu Wahl steht, und da jedem klar ist, dass man das bestehende Wehrdienstmodell grundlegend reformieren wird müssen aber niemand seiner Protagonisten genau gesagt hat, wie man sich das vorstellt, schlage ich vor, den Schritt zu wagen und dem, was jetzt schon ziemlich in die Jahre gekommen ist, der allgemeinen Wehrpflicht, eine Absage zu erteilen.

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